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Hilfsmittel für Dusche & Bad

Ein altersgerechtes Badezimmer ist von zentraler Bedeutung für die Selbstständigkeit und Sicherheit von Senioren. Dabei spielt die Ausstattung mit geeigneten Hilfsmitteln für Dusche & Bad eine entscheidende Rolle, um Stürzen vorzubeugen und den Komfort während der täglichen Pflege sicherzustellen. In unserem umfangreichen Blog-Artikel möchten wir Ihnen dabei helfen, die Anforderungen an ein seniorengerechtes Badezimmer zu verstehen, Sicherheitsrisiken zu erkennen und zu beseitigen und die verschiedenen Hilfsmittel, wie Duschhocker, Badewannenlifter und andere, näher kennenzulernen. Zudem bieten wir Ihnen wichtige Pflegetipps für Angehörige und Pflegepersonen sowie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Hilfsmittel in Dusche & Bad für Senioren. So finden Sie die besten Lösungen, um das Leben Ihrer Liebsten im Alter sicherer und angenehmer zu gestalten.

Hilfsmittel für Dusche & Bad Prime Home Care
Der Autor
Patrick Kälin
Patrick Kälin

Redakteur für Prime Home Care

Unser Ratgeber

Unsere Artikel entstehen in Zusammenarbeit mit ausgewählten Pflegeexperten.

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1. Rutschfrei und sicher: Anforderungen an ein altersgerechtes Badezimmer

Ein altersgerechtes Badezimmer ist nicht nur für Senioren von Vorteil, sondern auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder körperlichen Beeinträchtigungen. Um Unfälle und Stürze zu vermeiden, ist es wichtig, das Badezimmer sicher und rutschfrei zu gestalten. Hier erfahren Sie, welche Anforderungen an ein altersgerechtes Badezimmer gestellt werden und wie Sie diese umsetzen können.

1.1 Bodenbelag und Rutschfestigkeit

Die Auswahl des richtigen Bodenbelags ist entscheidend für die Sicherheit im Badezimmer. Glatte Fliesen sind zwar schön anzusehen, bergen jedoch die Gefahr von Stürzen durch Ausrutschen. Für ein altersgerechtes Badezimmer sollten Sie daher auf rutschfeste und griffige Bodenbeläge setzen. Rutschhemmende Fliesen oder Beläge in der Rutschfestigkeitsklasse R9 oder höher sind ideal für diesen Zweck. Achten Sie auch darauf, dass die Fugen zwischen den Fliesen nicht zu breit sind, um die Rutschgefahr zu minimieren.

Tipp: Um die Rutschfestigkeit zu erhöhen, können Sie zusätzlich rutschfeste Badematten oder Teppiche im Eingangsbereich sowie vor Dusche und Badewanne platzieren.


1.2 Barrierefreie Gestaltung

Ein barrierefreies Badezimmer zeichnet sich durch eine ebenerdige und begehbare Dusche aus. Diese ermöglicht es auch Menschen mit Gehhilfen oder Rollstühlen, ohne Probleme in die Dusche zu gelangen. Zudem erleichtert sie den Ein- und Ausstieg, da keine Stolperkanten vorhanden sind. Am besten kombinieren Sie die begehbare Dusche mit einer rutschfesten und leicht zu reinigenden Duschfläche sowie einem Duschablauf, der vor Verstopfungen schützt.

1.3 Hilfsmittel für mehr Sicherheit

Um die Sicherheit im Badezimmer weiter zu erhöhen, können Sie verschiedene Hilfsmittel einsetzen. Dazu zählen beispielsweise Haltegriffe an der Wand, mit Hilfe derer sich die Person beim Aufstehen oder Hinsetzen abstützen kann. Ebenso sind Haltegriffe in der Dusche oder Badewanne sinnvoll, um das Risiko von Stürzen zu reduzieren. Achten Sie darauf, dass die Haltegriffe stabil und fest verankert sind, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Weitere hilfreiche Hilfsmittel können Duschhocker, -stühle oder Badewannenlifter sein, die den Senioren den Alltag erleichtern.

1.4 Beleuchtung und Farbgestaltung

Ein altersgerechtes Badezimmer zeichnet sich auch durch eine gute und ausreichende Beleuchtung aus. Insbesondere für Senioren, die oftmals unter Sehproblemen leiden, ist es wichtig, dass das Badezimmer ausreichend beleuchtet ist. Achten Sie daher auf eine gleichmäßige Ausleuchtung des Raumes sowie auf eine zusätzliche Beleuchtung in Bereichen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, wie zum Beispiel der Dusche oder Badewanne.

Die Farbgestaltung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da sie die Orientierung im Raum erleichtern kann. Wählen Sie zum Beispiel kontrastreiche Farben für Haltegriffe, Armaturen und hilfreiche Hilfsmittel, sodass diese gut erkennbar sind.

Zusammenfassung: Eine altersgerechte Badezimmergestaltung umfasst rutschfeste Bodenbeläge, eine barrierefreie Gestaltung, den Einsatz von Hilfsmitteln wie Haltegriffen und Duschsitzen sowie eine gute Beleuchtung und Farbgestaltung. All diese Komponenten tragen dazu bei, die Sicherheit und den Komfort für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu erhöhen.

2. Badezimmer-Check: Sicherheitsrisiken erkennen und beseitigen

Um ein sicheres und komfortables Badezimmer für Senioren zu gestalten, ist es zunächst wichtig, mögliche Sicherheitsrisiken zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Beseitigung dieser Risiken zu ergreifen. Ein Badezimmer-Check hilft dabei, mögliche Stolperfallen und Gefahrenquellen auszumachen und das Badezimmer entsprechend anzupassen.

2.1 Böden und Beläge überprüfen

Ein sicherer Bodenbelag ist das A und O für ein altersgerechtes Badezimmer. In vielen herkömmlichen Badezimmern sind Fliesen oder andere glatte Materialien verbaut, die bei Nässe rutschig werden können. Eine Anti-Rutsch-Behandlung oder die Verwendung von Bodenfliesen mit Rutschhemmung (z.B. Rutschklasse R9 oder höher) kann hier Abhilfe schaffen. Zusätzlich sollten Bodenmatten und Teppiche im Bad vermieden werden, da sie leicht verrutschen können und so Stolperfallen darstellen.

Tipp: Alternativ zu einer Anti-Rutsch-Behandlung können auch rutschfeste Aufkleber auf den Bodenbelägen angebracht werden. Diese sind einfach in der Anbringung und können bei Bedarf wieder entfernt werden.


2.2 Griffsysteme installieren

Haltegriffe und Stützsysteme im Bad bieten zusätzliche Sicherheit und Stabilität, insbesondere für ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Sie sollten an verschiedenen Stellen im Badezimmer angebracht werden: neben der Toilette, in der Badewanne oder Dusche und am Waschbecken. Bei der Auswahl der Griffe sollte darauf geachtet werden, dass sie gut in der Hand liegen und aus rutschfestem Material sind. Eine fachgerechte Montage ist entscheidend, damit die Griffe auch tatsächlich die nötige Stabilität bieten.

2.3 Barrieren reduzieren

Ein ebenerdiger, barrierefreier Zugang zur Dusche erleichtert nicht nur das Ein- und Aussteigen, sondern minimiert auch das Sturzrisiko. Sollte dies baulich nicht umsetzbar sein, können Hilfsmittel wie eine Duschwanne mit niedrigem Einstieg oder eine Schwellenrampe eingesetzt werden. Bei Badewannen sollte darauf geachtet werden, dass der Einstieg nicht zu hoch ist und durch einen Badewannenlifter unterstützt werden kann. Achten Sie zudem darauf, dass alle relevanten Bereiche im Badezimmer gut zugänglich sind und genügend Bewegungsfreiraum vorhanden ist.

2.4 Beleuchtung optimieren

Eine ausreichende, blendfreie Beleuchtung ist entscheidend für die Sicherheit im Badezimmer. Insbesondere ältere Menschen benötigen ein helleres Licht, um Hindernisse und Gefahrenstellen rechtzeitig zu erkennen. Achten Sie darauf, dass alle Bereiche im Bad gut ausgeleuchtet sind und investieren Sie in energiesparende LED-Leuchten. Eine automatische Nachtbeleuchtung oder ein Bewegungsmelder kann zudem dazu beitragen, dass in der Dunkelheit das Licht sofort angeht, wenn es benötigt wird.

Tipp: Denken Sie auch an die Ausleuchtung von Spiegeln und Schränken, um älteren Menschen das tägliche Pflegeritual so einfach wie möglich zu gestalten. Verstellbare Spiegelleuchten ermöglichen eine individuelle Anpassung der Beleuchtung.


2.5 Notrufsysteme einrichten

Im Falle eines Sturzes oder einer plötzlichen gesundheitlichen Verschlechterung sollte es für ältere Menschen möglich sein, rasch Hilfe zu holen. Ein Notrufsystem, das direkt im Badezimmer installiert ist, kann hierbei wertvolle Dienste leisten. Ob Funk-Notrufsystem oder fest installiertes Sprechsystem – die Auswahl ist groß und sollte individuell auf die Bedürfnisse des Senioren abgestimmt werden.

Durch die Umsetzung der oben genannten Maßnahmen im Rahmen eines Badezimmer-Checks können Sie dazu beitragen, das Badezimmer für ältere Menschen sicherer und komfortabler zu gestalten und somit das Unfallrisiko zu minimieren.

3. Praktisch und komfortabel: Wie Duschhocker und -stühle zur sicheren Pflege beitragen

Eine der wichtigsten Hilfsmittel im Bad für Senioren sind Duschhocker und Duschstühle. Sie bieten nicht nur Komfort, sondern tragen auch wesentlich zur Sicherheit im Badezimmer bei. Gerade im Alter ist es wichtig, auf eine sichere Umgebung zu achten, um mögliche Stürze und Verletzungen zu vermeiden. In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen über die verschiedenen Arten von Duschhockern und Duschstühlen, ihre Vorteile und wie Sie das geeignete Hilfsmittel für Ihre Liebsten finden.

3.1 Vorteile von Duschhockern und Duschstühlen

Duschhocker und Duschstühle haben viele Vorteile:

– Sie sorgen für mehr Sicherheit beim Duschen, indem sie Stürze verhindern.
– Sie bieten Komfort und Entlastung für Beine und Gelenke, da man sitzend duschen kann.
– Sie erhöhen die Selbstständigkeit und ermöglichen es Senioren, den Duschvorgang selbständig oder mit weniger Hilfe durchzuführen.
– Sie sind in verschiedenen Höhen verstellbar, sodass sie individuell an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden können.

3.2 Arten von Duschhockern und Duschstühlen

Es gibt verschiedene Arten von Duschhockern und Duschstühlen:

– Die einfache Variante ist ein Duschhocker ohne Rückenlehne und Armstützen, der in der Regel höhenverstellbar ist.
– Duschstühle bieten mehr Komfort, da sie über eine Rückenlehne und oft auch Armstützen verfügen.
– Es gibt auch Modelle, die speziell für Menschen konzipiert sind, die in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt sind. Hierbei handelt es sich um Duschrollstühle oder Duschliegen, die den Transfer von und zur Dusche erleichtern.

3.3 Tipps zur Auswahl von Duschhockern und Duschstühlen

Bei der Auswahl eines Duschhockers oder Duschstuhls sollten Sie folgende Aspekte beachten:

– Die Größe der Dusche: Achten Sie darauf, dass der gewählte Duschhocker oder Duschstuhl auch in die Dusche passt und genügend Platz zum Bewegen und Drehen vorhanden ist.
– Die Tragkraft: Überprüfen Sie, ob der Duschhocker oder Duschstuhl das Gewicht des Nutzers tragen kann.
– Rutschfeste Füße: Achten Sie darauf, dass der Duschhocker oder Duschstuhl über rutschfeste Füße verfügt, um die Stabilität zu gewährleisten.
– Einfache Reinigung: Wählen Sie Materialien, die leicht zu reinigen sind, um Hygiene zu gewährleisten.
– Verstellbarkeit: Stellen Sie sicher, dass der Duschhocker oder Duschstuhl in der Höhe verstellbar ist, um eine individuelle Anpassung an den Nutzer zu ermöglichen.

3.4 Weitere Sicherheitsaspekte im Badezimmer

Neben der Verwendung eines Duschhockers oder Duschstuhls ist es wichtig, das gesamte Badezimmer sicher und barrierefrei zu gestalten:

– Sorgen Sie für ausreichend Beleuchtung, um Stolperfallen besser erkennen zu können.
– Installieren Sie Haltegriffe an wichtigen Stellen, wie dem WC oder der Dusche, um zusätzlichen Halt zu gewährleisten.
– Verwenden Sie rutschfeste Matten und Teppiche, um Stürze zu vermeiden.

Denken Sie daran, dass nicht nur die Auswahl des richtigen Duschhockers oder Duschstuhls wichtig ist, sondern auch eine umfassende Sicherheit im Badezimmer. Beachten Sie die oben genannten Tipps, um das Badezimmer so sicher wie möglich zu gestalten.

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie alles über Badewannenlifter und wie sie zur sicheren Pflege beitragen können.

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4. Alles über Badewannenlifter: Vorteile sowie Tipps zu Auswahl und Installation

Badewannenlifter gehören zu den wichtigen Hilfsmitteln im Bereich der häuslichen Pflege und Seniorenbetreuung. Sie ermöglichen es Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität, sicher und komfortabel in die Badewanne ein- und auszusteigen. In diesem Abschnitt erfahren Sie mehr über die Vorteile von Badewannenliftern, erhalten Tipps zur Auswahl des richtigen Modells und lernen, worauf bei der Installation zu achten ist.

4.1 Vorteile von Badewannenliftern

Die Nutzung eines Badewannenlifters bietet verschiedene Vorteile für Senioren und deren Angehörigen oder Betreuungspersonen:

1. Sicherheit: Badewannenlifter reduzieren die Sturzgefahr durch einen unterstützten und kontrollierten Ein- und Ausstieg aus der Badewanne.
2. Unabhängigkeit: Senioren können selbstständig oder mit geringer Hilfe ein Bad nehmen, ohne auf die Unterstützung von Pflegepersonen angewiesen zu sein.
3. Komfort: Badewannenlifter bieten eine angenehme Sitzfläche und eine sanfte, stufenlose Höhenverstellung.
4. Hygiene: Da der Transfer aus der Badewanne heraus erleichtert wird, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass regelmäßige Bäder genommen werden, was zur generellen Körperhygiene beiträgt.

4.2 Tipps zur Auswahl des richtigen Badewannenlifters

Bei der Auswahl eines Badewannenlifters gilt es, die individuellen Bedürfnisse der zu betreuenden Person sowie die Gegebenheiten des Badezimmers zu beachten. Folgende Aspekte sollten berücksichtigt werden:

1. Tragkraft: Achten Sie auf die maximale Belastbarkeit des Badewannenlifters. Diese sollte ausreichend hoch sein, um das Gewicht der zu betreuenden Person sicher zu tragen.
2. Sitzkomfort: Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Sitzflächen und Polsterungen, um den Sitzkomfort zu gewährleisten.
3. Bedienung: Achten Sie darauf, dass der Badewannenlifter leicht zu bedienen ist – sowohl für die zu betreuende Person als auch für die Pflegeperson.
4. Anpassungsfähigkeit: Wählen Sie einen Badewannenlifter, der an die Form und Größe der Badewanne angepasst werden kann.
5. Qualität und Material: Achten Sie auf hochwertige Materialien und Verarbeitung, um eine lange Lebensdauer und sichere Nutzung zu gewährleisten.

4.3 Installation und Montage eines Badewannenlifters

Die Montage eines Badewannenlifters ist in der Regel unkompliziert und kann von den Angehörigen oder Betreuungspersonen selbst durchgeführt werden. Dennoch sollten einige Punkte beachtet werden:

1. Lesen Sie die Bedienungsanleitung und Montageanleitung des Herstellers sorgfältig durch.
2. Prüfen Sie die Stabilität des Badewannenlifters, bevor er in der Badewanne befestigt wird.
3. Verbinden Sie den Badewannenlifter mit der Stromversorgung, Batterie oder Hydraulik und stellen Sie sicher, dass das Gerät einwandfrei funktioniert, bevor es in Gebrauch genommen wird.
4. Achten Sie darauf, dass der Badewannenlifter fest und sicher in der Badewanne sitzt und nicht verrutschen kann.
5. Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten und Sicherheitschecks gemäß den Herstellerangaben durch, um die Funktionalität des Badewannenlifters aufrechtzuerhalten.
Denken Sie daran, dass ein Badewannenlifter ein wertvolles Hilfsmittel zur Unterstützung der häuslichen Pflege und Seniorenbetreuung darstellt. Sorgfältige Auswahl und fachgerechte Installation gewährleisten Sicherheit, Komfort und Unabhängigkeit für die zu betreuende Person. Im Falle von Fragen oder Unsicherheiten kann auch eine Fachperson oder der Hersteller des Badewannenlifters konsultiert werden.


Mit dem passenden Badewannenlifter sorgen Sie für mehr Sicherheit, Komfort und Unabhängigkeit im Badezimmer. Informieren Sie sich gründlich und lassen Sie sich gegebenenfalls von Fachpersonen beraten, um das optimale Modell für Ihre Bedürfnisse und die Gegebenheiten Ihres Badezimmers zu finden. Ein gut ausgewählter und installierter Badewannenlifter trägt so maßgeblich zur Sturzprävention und zur Förderung der Lebensqualität im häuslichen Umfeld bei.

5. Richtige Pflege im Bad: Wichtige Tipps für pflegende Angehörige und Pflegepersonen



5.1 Empathie und Geduld zeigen

Bei der Pflege von Senioren im Bad ist es besonders wichtig, empathisch und geduldig zu sein. Denken Sie daran, dass es für ältere Menschen oft schwierig sein kann, Hilfe bei intimen Vorgängen wie der Körperpflege anzunehmen. Geben Sie der betroffenen Person genügend Zeit, um sich an die Situation zu gewöhnen und Ängste abzubauen. Sprechen Sie offen über die Bedenken und versichern Sie, dass Sie stets respektvoll und professionell agieren.

5.2 Privatsphäre wahren

Achten Sie darauf, die Privatsphäre der pflegebedürftigen Person zu wahren. Lassen Sie beispielsweise die Tür geschlossen oder hängen Sie einen Vorhang auf, um Intimität zu schaffen. Bitten Sie die betroffene Person, Ihnen mitzuteilen, wenn sie sich unwohl fühlt oder mehr Privatsphäre benötigt.

5.3 Sicherheit gewährleisten

Stellen Sie sicher, dass das Badezimmer sicher und rutschfest ist. Dies beinhaltet das Anbringen von Haltegriffen und Anti-Rutsch-Matten sowie die Bereitstellung geeigneter Hilfsmittel wie Duschhocker, Badewannenlifter oder Wannenbretter. Achten Sie auch darauf, dass die Wassertemperatur nicht zu heiß ist, um Verbrennungen zu vermeiden.

Tipps für die Pflege im Bad:

– Bei Bedarf Einmalhandschuhe tragen
– Seife, Handtücher und Pflegeutensilien griffbereit halten
– Langsames und behutsames Vorgehen ermöglicht entspannte Atmosphäre
– Auf die Bedürfnisse und Wünsche der zu pflegenden Person achten
– Pflegeprodukte ohne Duftstoffe verwenden, um Hautirritationen zu vermeiden
– Nach der Pflege Trockenheit der Haut durch z. B. das Eincremen mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion verhindern

5.4 Situationsgerechte Pflege

Beachten Sie, dass nicht jeder Senior die gleichen Bedürfnisse hat. Passen Sie die Pflege im Bad an die individuellen Anforderungen und Präferenzen des Einzelnen an. Bei kognitiven Einschränkungen ist es besonders wichtig, einfache und klare Anweisungen zu geben. Bei körperlichen Einschränkungen oder Schmerzen ist es entscheidend, sanft und behutsam zu agieren.

5.5 Häusliche Pflege und professionelle Unterstützung

Pflegende Angehörige und Betreuungspersonen können die Grundpflege im Bad übernehmen. Bei der Behandlungspflege oder schwierigen Situationen kann es sinnvoll sein, professionelle Hilfe, beispielsweise durch eine zertifizierte Pflegefachkraft oder eine Spitex-Organisation, in Anspruch zu nehmen. Diese verfügen über entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen, um eine sichere und fachgerechte Pflege im Bad zu gewährleisten. Leistungen von zertifizierten Pflegefachkräften oder Spitex-Organisationen können mit der Krankenkasse abgerechnet werden, während Betreuungsleistungen von nicht zugelassenen Personen in der Regel privat finanziert werden müssen.

Zusammenfassend ist die richtige Pflege im Bad für Senioren ein wichtiger Aspekt der häuslichen Betreuung. Achten Sie auf eine sichere Umgebung, agieren Sie empathisch und respektvoll und beziehen Sie bei Bedarf professionelle Unterstützung mit ein. So kann die Pflege im Bad für alle Beteiligten angenehm und stressfrei gestaltet werden.

6. Grundpflege vs. Betreuungsleistungen: Unterschiede und Abrechnungsmöglichkeiten

6.1 Was ist Grundpflege und welche Leistungen gehören dazu?

Die Grundpflege umfasst unterstützende Handreichungen im Alltag, welche die Selbstständigkeit und das Wohlbefinden von pflegebedürftigen Menschen fördern. Dazu zählen unter anderem das An- oder Auskleiden, der Toilettengang, die Mund- und Körperpflege sowie die Prophylaxe von Hautschädigungen. Weiter gehören hierzu Bewegungsübungen, das Mobilisieren und die Fortbewegung, einschließlich Aufstehen, Hinsetzen und Hinlegen. Auch die Unterstützung beim Essen fällt unter die Grundpflege. Bei psychisch kranken Personen zählen zudem Massnahmen zur Überwachung und Unterstützung der grundlegenden Alltagsbewältigung, wie der Aufrechterhaltung einer geregelten Tagesstruktur und von sozialen Kontakten, zur Grundpflege.

6.2 Was ist Betreuungsleistungen und worin unterscheiden sie sich von der Grundpflege?

Betreuungsleistungen sind Unterstützungs- und Hilfsleistungen, die nicht von zugelassenen oder zertifizierten Fachpersonen erbracht werden. Somit handelt es sich bei Betreuungsleistungen nicht um Pflege-Leistungen im Sinne des Krankenversicherungsgesetzes. Häufig werden Betreuungsleistungen von Angehörigen oder von Betreuungspersonen ohne spezifische Fachausbildung durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise das Einkaufen, Begleiten bei Arztbesuchen, Unterstützung bei der Freizeitgestaltung oder die hauswirtschaftliche Versorgung wie die Reinigung des Wohnraums.

6.3 Abrechnungsmöglichkeiten von Grundpflege und Betreuungsleistungen

Die Leistungen der Grundpflege können aufgrund einer Bedarfsabklärung, auf ärztliche Anordnung hin oder im ärztlichen Auftrag erbracht werden. In diesem Fall gelten sie als Leistungen gemäss Abs. 1 des Art. 7 KLV und können kassenfähig abgerechnet werden. Sofern die Pflegepersonen oder Spitex-Organisationen eine entsprechende Zulassung und/oder Bewilligung nach dem Krankenversicherungsgesetz und der Verordnung über die Krankenversicherung besitzen, sind sie berechtigt, solche Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung zu erbringen und abzurechnen. Betreuungsleistungen hingegen können in der Regel nicht mit den Krankenkassen abgerechnet werden, da sie nicht von zugelassenen oder zertifizierten Pflegefachpersonen erbracht werden. Hier ist jedoch der Abschluss einer Zusatzversicherung für diese Leistungen eine mögliche Option, um diese dennoch finanzieren zu können.

Hinweis: Um eine optimale Versorgung und die bestmögliche Finanzierung der nötigen Leistungen für pflegebedürftige Personen zu erhalten, ist es ratsam, sich frühzeitig über die möglichen Optionen und Kombinationen von Grundpflege und Betreuungsleistungen sowie deren Abrechnungsmöglichkeiten zu informieren.

7. Grundpflege im häuslichen Umfeld: Was Angehörige und Betreuungspersonen wissen sollten

7.1 Was ist Grundpflege?

Grundpflege umfasst unterstützende Tätigkeiten im Alltag, die dazu beitragen, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von betreuungsbedürftigen Personen zu erhalten und zu fördern. Dazu zählen unter anderem:

– Hilfe beim An- und Auskleiden
– Unterstützung beim Toilettengang und bei der Körperhygiene
– Prophylaxe von Hautschädigungen (z. B. durch Einsatz von Pflegecremes)
– Bewegungsübungen, Mobilisation und Fortbewegung (z. B. Aufstehen, Hinsetzen, Hinlegen)
– Hilfe beim Essen und Trinken

Für psychisch kranke Personen können zudem folgende Leistungen zur Grundpflege gehören:

– Unterstützung beim Aufrechterhalten einer geregelten Tagesstruktur
– Förderung von sozialen Kontakten und gemeinsamen Aktivitäten

Grundsätzlich können sowohl Angehörige als auch Betreuungspersonen diese Hilfs- und Unterstützungsleistungen erbringen. Dabei ist jedoch wichtig zu beachten, dass es sich hierbei um Betreuungs- und nicht um pflegerische Leistungen handelt, da sie nicht von zertifizierten Pflegefachkräften durchgeführt werden.

7.2 Wie kann eine optimale Grundpflege sichergestellt werden?

Um eine bestmögliche Grundpflege zu gewährleisten, sollten einige Punkte beachtet werden:

– Einfühlungsvermögen und Geduld sind wichtig, um auf die individuellen Bedürfnisse der betreuten Person einzugehen.
– Eine regelmässige und offene Kommunikation mit der betreuten Person und anderen involvierten Personen (z. B. Ärzten, Therapeuten) hilft dabei, auf Veränderungen schnell zu reagieren.
– Der Einsatz von geeigneten Hilfsmitteln, wie z. B. Duschhocker, Badewannenlift oder Gehhilfen, kann den Alltag erleichtern und die Sicherheit der betreuten Person erhöhen.
– Gegebenenfalls kann die Inanspruchnahme professioneller Unterstützung für spezielle Aufgaben sinnvoll sein (z. B. Pflegefachkraft für Wundversorgung).

Eine gute Organisation und Vernetzung können dazu beitragen, dass sowohl Angehörige als auch Betreuungspersonen entlastet werden und die betreute Person optimal versorgt ist.

7.3 Wie können Betreuungsleistungen finanziert werden?

Da Betreuungsleistungen im Gegensatz zu Pflegeleistungen in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, müssen andere Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden. Zu diesen zählen:

– Private Finanzierung durch Vermögen oder Einkommen der betreuten Person
– Finanzierung durch Angehörige und/oder Erbmasse
– Unterstützungsleistungen von Gemeinden und Kantonen wie Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen
– Zusatzversicherungen, die Betreuungsleistungen abdecken

Es empfiehlt sich, sich frühzeitig über mögliche Finanzierungsoptionen zu informieren und abzuklären, welche Unterstützungsmöglichkeiten im konkreten Fall verfügbar sind.

Wichtiges Stichwort: Grundpflege

Grundpflege bezeichnet unterstützende Tätigkeiten im Alltag, die dazu dienen, das Wohlbefinden von betreuungsbedürftigen Personen zu erhalten und zu fördern. Sie kann sowohl von Angehörigen als auch von Betreuungspersonen erbracht werden und ist von professionellen Pflegeleistungen zu unterscheiden.

8. Finanzielle Unterstützung für barrierefreies Wohnen: Fördermöglichkeiten und Kostenübernahme

8.1. Förderprogramme und finanzielle Unterstützung bei Umbaumaßnahmen

Barrierefreie Umbaumaßnahmen im Bad und anderen Bereichen der Wohnung gewährleisten nicht nur eine höhere Lebensqualität und Sicherheit für Senioren, sondern können auch dazu beitragen, den Verbleib in der eigenen Wohnung trotz Pflegebedürftigkeit zu ermöglichen. In der Schweiz stehen verschiedene Förderprogramme und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung, um die Kosten für den barrierefreien Umbau zu decken.

Zum einen können kantonale Förderprogramme in Anspruch genommen werden. Diese gewähren unter Umständen Beiträge oder zinsgünstige Darlehen für die Umsetzung von barrierefreien Umbaumaßnahmen. Die genauen Förderkriterien und Förderhöhen sind je nach Kanton unterschiedlich, daher sollte man sich rechtzeitig über die jeweiligen Programme informieren und die individuellen Voraussetzungen prüfen.

Des Weiteren bieten auch verschiedene Stiftungen und gemeinnützige Organisationen finanzielle Unterstützung für barrierefreie Umbaumaßnahmen bei Bedürftigkeit an. Diese Mittel werden meist nach individueller Prüfung des Bedarfs und der finanziellen Situation des Antragstellers gewährt. Hier ist es ratsam, sich frühzeitig an die entsprechenden Stiftungen und Organisationen zu wenden und die Möglichkeiten für eine Unterstützung abzuklären.

8.2. Kostenübernahme durch die Kranken- und Pflegeversicherung

In einigen Fällen können auch die Kranken- und Pflegeversicherungen einen Teil der Kosten für den barrierefreien Umbau übernehmen. Voraussetzung dafür ist in der Regel, dass die Umbaumaßnahmen medizinisch notwendig sind und die Lebensqualität der betroffenen Person nachweislich verbessern.

Bei der obligatorischen Grundversicherung ist die Kostenübernahme für barrierefreie Umbaumaßnahmen häufig eingeschränkt. Hier lohnt es sich jedoch, die individuellen Vertragsbedingungen genau zu prüfen und gegebenenfalls bei der Krankenkasse nachzufragen.

Ergänzungsversicherungen oder Zusatzversicherungen können hingegen umfangreichere Leistungen im Bereich der barrierefreien Gestaltung der Wohnung vorsehen. Je nach Vertrag können hier neben Hilfsmitteln für Dusche und Bad auch die Kosten für den barrierefreien Umbau oder die Anschaffung eines Treppenlifts übernommen werden. Es sollte in jedem Fall geklärt werden, ob die konkreten Maßnahmen im Rahmen der jeweiligen Versicherungsleistungen abgedeckt sind und welche Bedingungen für eine Kostenübernahme erfüllt sein müssen.

8.3. Eigenleistung als Kostensenkungsfaktor

Manche Umbaumaßnahmen für ein barrierefreies Badezimmer können auch ohne professionelle Hilfe durchgeführt werden. Wenn man handwerklich geschickt ist, können beispielsweise das Anbringen von Haltegriffen oder das Anpassen von Türbreiten in Eigenleistung umgesetzt werden. In solchen Fällen sollten jedoch die notwendigen Sicherheitsaspekte und Qualitätsstandards beachtet werden, um Unfälle und unsachgemäße Ausführungen zu vermeiden.

Grundsätzlich gilt: Vor der Durchführung von barrierefreien Umbaumaßnahmen sollte man sich umfassend informieren, welche Fördermöglichkeiten und finanziellen Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen. Dies kann dazu beitragen, die finanzielle Belastung für Senioren und deren Angehörige zu reduzieren und die Realisierung eines barrierefreien Wohnraums zu erleichtern.

9. Finanzielle Unterstützung für Hilfsmittel in Dusche & Bad für Senioren

Das Thema barrierefreies Wohnen und die Verwendung von Hilfsmitteln in Dusche und Bad spielt für Senioren und ihre pflegenden Angehörigen eine wichtige Rolle. Da einige dieser Hilfsmittel kostenintensiv sein können, ist es wichtig zu wissen, welche finanziellen Unterstützungsangebote in der Schweiz zur Verfügung stehen. In diesem Abschnitt möchten wir Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten der Finanzierung von Hilfsmitteln sowie nützliche Tipps geben.

9.1 Gesetzliche Krankenversicherung

In der Schweiz sind gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) bestimmte Hilfsmittel in Dusche und Bad von den gesetzlichen Krankenkassen erstattungsfähig. Hierzu zählen zum Beispiel Badewannenlifter, Duschstühle oder Haltegriffe. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist eine ärztliche Verordnung, das heisst, Ihr Arzt oder Ihre Ärztin muss den Bedarf für das jeweilige Hilfsmittel feststellen und bescheinigen.

Wichtig ist, dass Sie vor der Anschaffung eines Hilfsmittels die Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse klären. Je nach Krankenkasse und individuellem Vertrag übernehmen die Kassen unterschiedliche Anteile der Kosten.

9.2 Kantonale Programme

Einige Kantone und Gemeinden bieten auch spezielle Unterstützungsprogramme für barrierefreies Wohnen an. Hierzu zählen etwa Subventionen oder Zuschüsse für Umbaumassnahmen in Ihrem Zuhause, die der Verbesserung der Lebensqualität und Sicherheit von Senioren dienen. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeindeverwaltung oder dem kantonalen Amt für Sozialversicherung über mögliche Programme und Angebote in Ihrem Kanton.

9.3 Selbsthilfeorganisationen und Stiftungen

In der Schweiz gibt es zahlreiche Selbsthilfeorganisationen und Stiftungen, die sich für die Belange von Senioren und Menschen mit Behinderungen einsetzen. Einige dieser Organisationen bieten finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Hilfsmitteln in Dusche und Bad an. Nehmen Sie Kontakt mit den entsprechenden Organisationen auf, um sich über mögliche Fördermöglichkeiten zu informieren.

9.4 Zusätzliche Tipps

Tipp 1: Günstigere Alternativen: Es gibt oft günstigere Alternativen zu teuren Hilfsmitteln. Bevor Sie hohe Kosten für ein Hilfsmittel auf sich nehmen, erkundigen Sie sich nach Alternativen oder vergleichen Sie Preise verschiedener Anbieter.

Tipp 2: Miete oder Gebrauchtkauf: Manche Hilfsmittel für Dusche & Bad kann man auch mieten oder gebraucht kaufen. Diese Optionen können preiswerter sein als der Neukauf.

Tipp 3: Beratung: Vor der Anschaffung eines Hilfsmittels sollten Sie sich umfassend beraten lassen, um sicherzustellen, dass es Ihren individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht wird. Wenden Sie sich an Fachleute oder Organisationen, die sich mit Pflege und Barrierefreiheit auskennen.


Zusammenfassend gibt es in der Schweiz verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für Hilfsmittel in Dusche und Bad. Nehmen Sie sich die Zeit, um sich über die verschiedenen Angebote zu informieren und wählen Sie das passende Hilfsmittel für Ihre individuelle Lebenssituation aus. Mit ein wenig Recherche und Planung können Sie die Kosten für Hilfsmittel in Dusche und Bad reduzieren und Ihr Zuhause sicher und komfortabel gestalten.

10. FAQ: Ihre häufigsten Fragen zu Hilfsmitteln in Dusche & Bad für Senioren

Welche Hilfsmittel gibt es für ein barrierefreies Badezimmer?
Es gibt viele verschiedene Hilfsmittel, die in einem barrierefreien Badezimmer zum Einsatz kommen können. Dazu zählen unter anderem:

– Rutschfeste Matten für Dusche und Badewanne
– Duschhocker und -stühle
– Badewannenlifter
– Haltegriffe und Stützklappgriffe
– Begehbare Duschen sowie Schwellen- und Tritt-freie Zugänge
– Sitzbadewannen mit Tür
– Höhenverstellbare Waschtische
Die Auswahl an Hilfsmitteln ist groß und sollte individuell auf die Bedürfnisse der Senioren und pflegebedürftigen Personen abgestimmt werden.
Welche Vorteile bieten Duschhocker und -stühle?
Duschhocker und -stühle bieten mehr Sicherheit und Komfort beim Duschen. Sie ermöglichen es Senioren und pflegebedürftigen Personen, sich während des Duschens auszuruhen und Kräfte zu schonen. Zudem reduzieren sie das Sturzrisiko, da das Gleichgewicht auf einem sicheren Sitz besser gehalten werden kann.
Wie finde ich den richtigen Badewannenlifter?
Bei der Auswahl eines Badewannenlifters sollten Sie auf folgende Punkte achten:

– Tragkraft: Der Lifter sollte das Gewicht der Person problemlos tragen können.
– Bedienung: Eine einfache und intuitive Bedienung ist wichtig.
– Sitzfläche: Achten Sie auf eine rutschfeste und bequeme Sitzfläche.
– Energieversorgung: Es gibt batteriebetriebene und wasserdruckbetriebene Liftsysteme. Ihr Vorteil sollte je nach individueller Situation abgewogen werden.
– Sicherheitsmechanismen: Ein guter Lifter verfügt über Sicherheitsmechanismen, wie beispielsweise eine Absenk- und Aufstiegsverriegelung.
– Reinigung und Pflege: Das Hilfsmittel sollte einfach zu reinigen und zu pflegen sein.
Lassen Sie sich vor dem Kauf am besten von einem Fachgeschäft oder einem Sanitätshaus beraten.
Wer übernimmt die Kosten für die Anschaffung von Hilfsmitteln für das barrierefreie Badezimmer?
In der Schweiz können die Kosten für die Anschaffung von Hilfsmitteln und die Anpassung des Badezimmers teilweise durch die Kranken- oder Unfallversicherung abgedeckt werden. Hierbei sind jedoch bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, beispielsweise ein entsprechendes Rezept des behandelnden Arztes und eine medizinische Notwendigkeit. Zudem gibt es in einigen Kantonen Förderprogramme und finanzielle Hilfen für die Anpassung des Badezimmers. Es empfiehlt sich, sich bei der zuständigen Versicherung oder Behörde über die Möglichkeiten der Kostenübernahme zu informieren.
Welche Pflegehinweise sollte ich im Badezimmer beachten?
Die richtige Pflege im Badezimmer ist wichtig, um Hygiene und Sauberkeit zu gewährleisten. Achten Sie auf die folgenden Punkte:

– Regelmässige Reinigung von Hilfsmitteln, wie Duschhocker oder Badewannenlifter, mit einem milden Reinigungsmittel
– Austausch von rutschfesten Matten, wenn sie ihre Haftung verlieren
– Regelmässiges Lüften und Entfernen von Feuchtigkeit, um Schimmelbildung vorzubeugen
– Verwendung von hautfreundlichen Pflegeprodukten, die den natürlichen Säureschutzmantel der Haut unterstützen

Für die optimale Pflege der pflegebedürftigen Person ist es wichtig, sich in ihren Bedürfnissen und Vorlieben gut auszukennen und diese zu respektieren. Eine gute Kommunikation und eine einfühlsame Herangehensweise sind hierbei unerlässlich.
Der Autor
Patrick Kälin
Patrick Kälin

Redakteur für Prime Home Care

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